Hamburg, 03. Oktober 2026

Neue Beteiligung im ACF VIII (Europa): Artá Capital investiert in Pinazo

Im September haben wir von zwei neuen Beteiligungen im ACF VIII berichtet, jetzt folgt die nächste: Der Fondsmanager Artá Capital hat eine Mehrheitsbeteiligung am spanischen Unternehmen Talleres Electromecánicos L. Pinazo, kurz Pinazo, erworben.

Über den von Astorius ausgewählten Zielfonds Artá Capital Fund III ist damit auch unser ACF VIII an dem Unternehmen beteiligt. Pinazo produziert Komponenten für Niederspannungsnetze und ist damit in einem Markt aktiv, der durch die zunehmende Elektrifizierung und den damit verbundenen Ausbau der Stromnetze wächst.

Pinazo: Komponenten für die Stromnetze von morgen

Pinazo wurde 1964 gegründet und hat seinen Sitz in Algete bei Madrid. Das Unternehmen entwickelt und produziert unter anderem Schaltschränke, Verteilerkästen sowie Schutz- und Messsysteme für Niederspannungsnetze. Die Produkte kommen beispielsweise bei Energieversorgern und in der öffentlichen Infrastruktur zum Einsatz.

Zu den Kunden gehören Stromversorger, Elektrofachhändler, Installationsunternehmen und Integratoren. Pinazo beschäftigt heute mehr als 150 Mitarbeitende und erzielte 2025 einen Umsatz von rund 40 Millionen Euro (Quelle: Artá Capital, Oktober 2026).

Elektrifizierung sorgt für steigenden Investitionsbedarf

Für Artá Capital ist vor allem der Markt interessant, in dem Pinazo tätig ist. Die zunehmende Elektrifizierung der Wirtschaft erfordert erhebliche Investitionen in die Stromnetze, unter anderem durch den Ausbau von Rechenzentren, Elektromobilität und die zunehmende Ablösung fossiler Energieträger.

Hinzu kommen hohe Eintrittsbarrieren: Viele Produkte müssen individuell für die jeweiligen Energieversorger zertifiziert werden. Solche Zertifizierungsprozesse können ein bis zwei Jahre dauern. Pinazo verfügt über ein breites Portfolio an Produktreferenzen, die von spanischen Energieversorgern zertifiziert sind, und arbeitet seit mehr als drei Jahrzehnten eng mit den führenden Stromverteilern des Landes zusammen (Quelle: Artá Capital, Oktober 2026).

Artá Capital plant die nächste Wachstumsphase

Artá Capital übernimmt 70 Prozent der Anteile. Die bisherigen Eigentümer Laureano und José Luis Pinazo bleiben mit 30 Prozent beteiligt und führen das Unternehmen weiterhin. Gemeinsam beabsichtigt man Pinazo für die nächste Wachstumsphase aufzustellen. Geplant sind unter anderem die weitere Professionalisierung des Managements und der internen Systeme, neue Produkte für intelligente Stromnetze sowie eine stärkere internationale Expansion.

Gleichzeitig bietet der bestehende Produktionsstandort nach Einschätzung von Artá die Möglichkeit, die Produktionskapazität mit begrenzten zusätzlichen Investitionen deutlich auszubauen. Auch weiteres Wachstum durch Akquisitionen ist Teil der Strategie (Quelle: Artá Capital, Oktober 2026).

Warum Pinazo für unseren ACF VIII interessant ist

Artá Capital Fund III gehört zu den Zielfonds, die wir für den ACF VIII ausgewählt haben. Bevor ein Fonds Teil eines ACF wird, analysiert unser Investmentteam den Fondsmanager, seine Strategie und seinen bisherigen Track Record. Mit der Auswahl erhalten unsere Mitinvestierenden Zugang zu den Unternehmen, in die der jeweilige Fonds investiert. Pinazo ist eine dieser Beteiligungen.

Das Unternehmen verbindet eine etablierte Marktposition mit strukturellem Wachstum durch den Ausbau der Strominfrastruktur und mehreren konkreten Ansatzpunkten für die weitere Unternehmensentwicklung. Für unsere Mitinvestierenden bedeutet die Beteiligung damit Zugang zu einem mittelständischen spanischen Unternehmen in einem Markt, der von einem langfristigen Trend geprägt ist: der zunehmenden Elektrifizierung der Wirtschaft.

Auch Sie möchten mit uns in handverlesene Smallcap-Fonds in Europa oder Nordamerika investieren? Die neue Fondsgeneration aus ACF XI (USA) und ACF XII (Europa) bietet zwei regionale Möglichkeiten, genau dies zu tun.

Eine Übersicht der aktuell investierbaren Fonds finden Sie hier.

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